SEO Optimierung - Ranking-Kriterien, die jeder kennen sollte

Mythos SEO Optimierung: Schritt für Schritt die Website optimieren, Texte fürs Internet fit machen oder per Voice Search gefunden werden. Wer im world wide web unterwegs sein möchte, braucht Search Engine Optimization. Darum ist sauberes SEO heute so wichtig!

SEO: Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Unter Suchmaschinenoptimierung oder auch Search Engine Optimization (abgekürzt SEO) versteht man den Verbund aller Maßnahmen, die eine Verbesserung des Rankings in Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. herbeiführen sollen. Diese Maßnahmen werden von sogenannten Ranking Signalen abgeleitet. Hierbei handelt es sich um die Kriterien, die von Suchmaschinen selbst aufgestellt und beachtet werden müssen.
Google möchte für Suchanfragen jeglicher Art nur die relevantesten Ergebnisse vorne platzieren. Oder anders gesagt, der Suchende soll mit so wenig Suchanfragen wie möglich so schnell wie möglich an das von Ihm gewünschte Ergebnis kommen. Sei es ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Information.

Je mehr Ranking-Kriterien umgesetzt und befolgt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit mit einer bestimmten Webseite für einen bestimmten Suchbegriff auf den vorderen Suchergebnissen zu landen.
Hierbei muss man die organischen Ergebnisse (organic search) von den bezahlten Ergebnissen (paid search) differenzieren. Die Suchmaschinenoptimierung beschränkt sich auf die Optimierung von Webseiten im organischen Bereich. Also der Bereich unter- und oberhalb der Google Adwords Anzeigen.

SEO & SEA: Das sind die Unterschiede

Eine Suchmaschine – im Grunde also Google – liefert dem Benutzer in der Regel nach Eingabe eines Suchbegriffs zwei Arten von Ergebnis: Zum einen die organischen Suchergebnisse, zum anderen die zum Suchbegriff passenden Anzeigen. Für die Anzeigen muss der Werbetreibende Google bezahlen – bei jedem Klick wird ein über einen Auktionsmechanismus ermittelter Preis fällig.

Bei den organischen Suchergebnissen liefert der Algorithmus von Google die Webseiten, die seines Erachtens am besten zum eingegebenen Suchbegriff passen, und zeigt sie als Suchergebnis an. Dafür muss der Betreiber der Webseite an Google auch nichts zahlen.


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Count me: SEO Bereiche die zählen

  • Keywording: Hier geht es darum, die wichtigsten Schlüsselbegriffe (Keywords) zu ermitteln, auf die die Webseite dann optimiert werden soll.
  • Technisches SEO: Hierunter versteht man alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass der Google-Algorithmus die Inhalte der Seite lesen und verstehen kann.
  • Onpage SEO: Das betrifft die Bestandteile, die direkt auf der Seite implementiert sind: Zum Beispiel aussagekräftige Meta-Angaben, interne Verlinkungen sowie Anreicherung der Seite mit multimedialen Inhalten (wie zum Beispiel Videos) sorgen für ein besseres Ranking.
  • Mobile SEO: Immer mehr Menschen greifen mit mobilen Geräten wie Smartphones auf das Internet zu. Deshalb ist es wichtig, dass die Webseite auf die mobile Darstellung hin optimiert wird.
  • Redaktioneller Content: Der Google-Algorithmus erkennt immer besser, ob eine Seite nützliche Inhalte für den Anwender bietet. Deshalb sind qualitativ hochwertige Inhalte ein Muss.
  • Offpage SEO: Hier geht es in erster Linie um externe Links. So können die Anzahl und Qualität von extern verlinkenden Seiten einen Einfluss auf das organische Ranking haben.
  • Voice Search SEO: Immer mehr User stellen ihre Suchanfragen per Sprache. Voice Search verändert das Suchverhalten und stellt neue Anforderungen an eine Webseite. Voice Search SEO setzt auf inhaltliche und technische Optimierungen für die Sprachsuche.


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Inside: Die Onpage-Optimierung

Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die auf der zu optimierenden Webseite selbst stattfinden. Wir unterscheiden dabei zwischen content-bezogenen und technik-bezogenen Maßnahmen. Bei content-bezogenen Maßnahmen geht es primär um die Optimierung Ihrer Inhalte wie z.b. Meta Tags, Texte, Bilder oder Videos auf Ihrer Webseite.
Bei technik-bezogenen Maßnahmen werden für den Webseitenbesucher nicht direkt sichtbare Elemente wie Ladezeit, Klicktiefe etc. optimiert. Eine grundlegende Onpage-Optimierung gehört bei Seocomplete zum Standard innerhalb einer Suchmaschinenoptimierung.

Outside: Die Offpage-Optimierung

Die Offpage-Optimierung beherbergt alle Maßnahmen die (wie der Name vermuten lässt) außerhalb der Webseite stattfinden. Hierzu gehört vor allem das Linkbuilding. Ziel ist es, durch interessante und informative Inhalte, Verweise von anderen Webseiten zu erzeugen. Diese Verweise bzw. Backlinks wertet Google als „Votum“ für die verlinkte Webseite. Hier sollte jedoch mit Vorsicht vorgegangen werden, denn Google stellt in seinen Webmaster Guidelines klare Regeln zum Linkbuilding auf.

Der Hauptzweck der Suchmaschinenoptimierung ist die Erhöhung des Traffics (Besucherstrom) auf Ihrer Webseite. Da der Traffic gleichzeitig hochqualifiziert ist (Sie erhalten nur Traffic von Nutzern, die vorher nach einem für Sie relevanten Suchbegriff gesucht haben), ist die Wahrscheinlichkeit für eine Conversion auf Ihrer Webseite (z.b. Kauf eines Produktes oder das Hinterlassen einer Kontaktanfrage) hier relativ hoch. Das Search-Netzwerk der Suchmaschinen bietet daher unter allen Online-Marketing-Maßnahmen den Traffic mit der höchsten Qualität. Den Besuchern wurde nämlich keine Anzeige „vorgehalten“ (wie z.b. im Display-Netzwerk), sondern diese haben aktiv nach einem Ihrer Produkte gesucht. Weitere Zwecke sind die Erhöhung der Visibility (Sichtbarkeit) und die Verstärkung des Brandings.

SEO-Maßnahmen, die noch vor einigen Jahren gegriffen haben, können heute schon völlig wirkungslos sein. Nicht nur das, veraltete Methoden können sogar zu Abstrafungen seitens Google führen (sogenannte Penalties).

Für die Optimierung der organischen Suche in Google ist nichts wichtiger als die Kenntnis über funktionierende und nicht funktionierende Methoden. Und diese ändern sich in der heutigen Zeit quasi mit jedem Google Update.
Wenn Sie uns Ihr Projekt in die Hände geben, können Sie sich zu 100% sicher sein, dass wir unter Beachtung der Google Richtlinien den maximalen Ertrag herausholen werden. Und selbst wenn Sie aufgrund Ihrer vorherigen Agentur oder aus eigenem Verschulden in ein Penalty geraten sind, helfen wir Ihnen!

 

Fünf Ranking-Kriterien, die Sie für Ihr Inhouse-SEO nutzen können

Sofern Sie Ihre SEO-Maßnahmen selbst bzw. intern umsetzen wollen,  möchten wir Ihnen hier zumindest fünf wertvolle Tipps mit auf den Weg geben. Rangfolge und Gewichtung bleibt Ihnen dabei selbst überlassen:

Ladezeiten optimieren: Selbst die schönste Webseite wird niemals top ranken, sofern Ihre Ladezeiten nicht optimal sind. Versetzen Sie sich selbst in die Lage eines Suchenden: Würden Sie länger als 10 Sekunden warten, bis sich eine von Ihnen gefundene Webseite geöffnet hat oder würden Sie einfach das nächste Ergebnis anklicken? Höchstwahrscheinlich wird Letzteres der Fall sein. Hier gilt es vor allem darum Dateimengen (z.b. von großen Bildern etc.) zu reduzieren oder http-Requests zu reduzieren.

Ein Tool zum Testen, wie schnell Ihre Webseite sich auf Mobilgeräten macht, bietet Ihnen Google sogar selbst.

Optimierung für Mobilgeräte: Mit Mobilgeräten sind nicht nur Smartphones, sondern auch Tablets gemeint. Genau genommen stuft Google ein Mobilgerät aufgrund der Bildschirmauflösung als Mobilgerät ein. Der Trend zu „Mobile First“ hat sich schon lange abgezeichnet. Mittlerweile ist die mobile Darstellung von Webseiten jedoch so wichtig, dass Google garnicht mehr zwischen Desktop- und Mobil-Index unterscheidet und die mobile Version der Webseite sogar als Grundlage für das Ranking verwertet. Sie sollten der mobilen Darstellung Ihrer Webseite daher besondere Aufmerksamkeit schenken.

Für Ihren Test zur mobile Optimierung bietet Google ebenfalls ein kostenloses Tool an.

Genau verstehen – die Inhalte: Schreiben Sie Inhalte nicht für Suchmaschinen, sondern für Ihre Besucher! Sofern Sie Content bereitstellen, der Ihren Besuchern einen Mehrwert darstellt, sind viele SEO-technischen Aspekte die logische Konsequenz (z.b. die Verweildauer, Generierung von natürlichen Backlinks etc.). Backlinks kommen in unserer Top 5 bewusst nicht vor, weil Backlinks aus unserer Sicht die automatische Folge aus einer mit gutem Content befüllten Webseite ist. Wir empfehlen Ihnen zudem sich nicht an Zahlen wie die der Keyword-Dichte zu lange aufzuhalten.

Ihre Suchbegriffe sollten natürlich vorkommen, jedoch sollte Ihr Content vor allem lesbar sein.

On top – die Meta Tags: Auch wenn die Meta Tags nicht mehr die Bedeutung hinsichtlich SEO haben, die Sie früher hatten, ist es nach wie vor absolute Pflicht die Meta Tags vollständig auszufüllen. Und damit meinen wir nicht nur die Startseite, sondern auch jede Unterseite. Die Meta Tags bestehen im Wesentlichen aus dem Title Tag, der Description und den Meta Keywords. Die Meta Keywords kann man im Grunde ausklammern, viel wichtiger sind die beiden zuerst genannten. Der Title Tag gibt dem Leser und auch der Suchmaschine kurz und bündig das Thema der jeweiligen Seite wieder. Die Description ist in erster Linie nur für Google sichtbar, jedoch wird diese in den Google Suchergebnissen als beschreibender Text unter den einzelnen URL´s angezeigt.

Die Description ist daher mit ein Kriterium dafür, ob Ihre Webseite innerhalb der Suchergebnisse angeklickt wird.

Sicherheit – optimale SSL-Verschlüsselung: Webseiten, die keine SSL-Verschlüsselung besitzen, haben es mittlerweile schwer in Bezug auf SEO. Google legt großen Wert auf Sicherheit und hat im Webmaster Blog selbst bestätigt, dass HTTPS ein Ranking-Signal ist.

Es wäre doch schade, wenn Sie hochwertigen Content bereitstellen und dieser aufgrund einer fehlenden Verschlüsselung nicht gefunden wird, oder?


Reifen-Preisfuchs

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