Autokredit – noch günstiger mobil bleiben

Weg zur Arbeit, Ausflüge am Wochenende, tägliche Einkäufe  – das Auto ist nicht nur unser liebstes Kind sondern vielfach ein unverzichtbares Fortbewegungsmittel. Wer sich einen Gebraucht- oder Neuwagen wünscht, aber nicht das nötige Kleingeld dafür hat, braucht einen Autokredit. Seit dem letzten Entscheid der EZB ist dieser noch günstiger zu haben als je zuvor.

AutokreditMit dem Autokredit zum Barzahler

Verbraucher können für den Autokauf zwischen der Autofinanzierung bei einer unabhängigen Bank oder einer herstellergebundenen Bank über den Autohändler wählen. Die Finanzierung über ein unabhängiges Institut bringt für den Autokäufer einen großen Vorteil mit sich: den Barzahlerrabatt. Egal ob Gebraucht- oder Neuwagen bezahlt der Käufer das Auto beim Händler mit einem Autokredit bar, kann er mit dem Autohaus Preisnachlässe von bis zu zehn Prozent des Listenpreises aushandeln.

Leasing – die Alternative zum Autokredit

Zusätzlich zur Darlehensfinanzierung über eine spezielle Autobank oder ein unabhängiges Kreditinstitut haben Verbraucher die Möglichkeit, die Anschaffung ihres neuen Wagens über Leasing abzuwickeln. Bei dieser Finanzierungsvariante mietet der Verbraucher das Auto für einen festgelegten Zeitraum. Üblicherweise wird das Auto nach Ablauf der Vertragslaufzeit an den Leasinggeber zurückgegeben. Optional kann das Auto auch nach Ablauf der Leasing-Periode gekauft werden. Ähnlich wie bei einem Autokredit, muss der Verbraucher auch beim Leasing einen monatlich gleichbleibenden Betrag an den Leasinggeber – in der Regel ein an den Herstellerkonzern angeschlossenes Kreditinstitut – überweisen. Insbesondere für diejenigen Verbraucher, die sich bei der Wahl des neuen Gefährts noch nicht ganz sicher sind, ist Leasing eine attraktive Option, da das Fahrzeug zunächst nur gemietet und nicht gekauft wird.

Autokauf per Ballonfinanzierung

Neben dem Leasing und dem herkömmlichen Ratenkredit über das Autohaus oder eine unabhängige Bank, gibt es für Käufer eine weitere Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu finanzieren, die sogenannte Ballonfinanzierung. Mit dieser Finanzierung haben Kreditnehmer den Vorteil, dass die monatlichen Raten vergleichsweise niedrig ausfallen. Am Ende der Laufzeit zahlen sie einen Großteil des Darlehens mit einer hohen Schlussrate zurück, dem Ballon.

Bei einer Ballonfinanzierung ist in der Regel keine Anzahlung nötig, das Darlehen lässt sich sowohl als Händlerfinanzierung als auch über eine unabhängige Bank beantragen. Eine Ballonfinanzierung ist wie andere Autokredite auch zweckgebunden. Durch die niedrigen Raten bleiben die Kreditnehmer im Alltag finanziell flexibel. Die Finanzierung mit Schlussrate eignet sich vor allem für Personen, die während der Laufzeit eine hohe Zahlung, etwa aus einer Lebensversicherung oder Ähnlichem erwarten. Kann die Schlussrate nicht beglichen werden, können Mehrkosten durch eine Anschlussfinanzierung entstehen. Anders als beim Leasing, besteht bei einer Ballonfinanzierung in der Regel keine Möglichkeit, das Auto zurückzugeben. Auch die sogenannte Drei-Wege-Finanzierung funktioniert im Grunde wie eine Ballonfinanzierung, bei der Kreditnehmer aber noch die Möglichkeit haben, das Fahrzeug am Ende der Laufzeit zurückzugeben, anstatt die hohe Schlussrate zu begleichen.

Autokreditrechner – schneller und günstiger finanziert
Sparen Sie sich lästige Rechnerei: Mit einem Autokreditrechner wissen Sie nach wenigen Angaben und Augenblicken, ob Ihr Autohändler oder die Wunschbank das günstigere Angebot für die Finanzierung Ihres Traumwagens hat!

Autokredit-Zinsen – dank Zweckbindung oft noch günstiger

Autokredite sind zweckgebundene Darlehen, die ausschließlich für den Kauf, die Umrüstung oder Reparatur eines Neu- oder Gebrauchtwagens verwendet werden können. Denn Kreditnehmer müssen eine Sicherungsübereignung unterschreiben und eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbrief) bei der Bank hinterlegen. Bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens dienen Sicherungsübereignung und Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil II dem Kreditinstitut als zusätzliche Sicherheit: Sollte der Autokredit-Nehmer nicht mehr in der Lage sein, die fälligen Tilgungsraten zu überweisen, hat die Bank das Recht, das Fahrzeug zu verkaufen und auf diese Weise die noch ausstehende Schuld zu begleichen.

Nach Zahlung der letzten Rate wird das Dokument an den Kunden zurückgegeben und er ist der rechtmäßige Eigentümer des Autos. Durch die Zweckbindung und die bessere Absicherung von Autokrediten kann die Bank diese Darlehen zu deutlich günstigeren Zinsen aanbieten als den normalen Ratenkredit oder Barkredit.

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Silber als Anlagealternative – 5 Beispiele

Gold hypet und setzt seine Rally beständig fort – aktuell markiert der Goldpreis in Euro ein Sechs-Jahres-Hoch. Und der kleine Bruder Silber? Auch diesen sollten Anleger im Auge behalten. Anlagemöglichkeiten gibt es genügend, die wichtigsten im Überblick.

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Silberbarren und Silbermünzen – klassisch direkt mit Spekulationsfrist

Die klassische und direkteste Art, in das weiße Edelmetall zu investieren, ist der Kauf von physischem Silber – entweder in Form von Münzen oder Barren. Für beide Varianten spricht eine Befreiung von der Abgeltungssteuer: Anleger, die Silbermünzen oder -barren erst nach zwölf Monaten mit Gewinn verkaufen, bleiben steuerfrei. Werden die Münzen und Barren innerhalb dieser Spekulationsfrist mit Gewinn veräußert, unterliegt dieser Gewinn der persönlichen Einkommenssteuer. Für eine Investition in Silberbarren fallen zudem 19 Prozent Mehrwertsteuer an.

Anleger sollten zudem wissen, dass etwaige Depotkosten fällig werden, falls sie das weiße Edelmetall nicht zuhause stapeln. Zudem gilt wie für die Gold-Anlage: Silber wirft keine Zinsen ab, Anleger wetten ausschließlich auf den Silberpreis – welcher sich in der Vergangenheit volatiler zeigte, als beispielsweise Goldnotierungen. Silber wird eben zum Teil auch in der Industrie verwendet und ist damit konjunkturabhängiger.

Barren oder Münze – eine komplexe Frage!
Soll ich als Privatanleger Münzen oder Barren bevorzugen – diese Frage stellen sich viele. Grundsätzlich erhält man bei Barren wegen geringerer Herstellungskosten mehr Silberanteil für sein Geld. Allerdings lohnt sich ein genauer Blick auf die An- und Verkaufspreise, die bei Barren und Münzen durchaus unterschiedlich ausfallen.

Zollfreilager – physisch im Ausland ohne Mehrwertsteuer

Anleger können Silbermünzen und -barren auch via Zollfreilager, beispielsweise in der Schweiz oder auch Hongkong, handeln. Wichtig: So lange das Silber nicht physisch entnommen wird, fällt keine Mehrwertsteuer an. Nachteil von Zollfreilagern: Die nicht unerheblichen Kosten für die Lagerung. Hier kann durchaus die Kaufsumme über die Rendite entscheiden. Als Richtwert kann eine Anlagesumme ab 25.000 Euro gelten.

ETFs – günstige Transaktion, aber steuerpflichtig

Eine weitere Alternative bei Silberinvestments-sind ETF. Die Transaktionskosten sind hier deutlich geringer als bei Münzen oder Barren. Zudem zahlen Barren- oder Münzenkäufer wegen der Herstellung in der Regel einen Aufschlag auf den Börsenpreis von 15 bis 19 Prozent. Nachteil von Silber-ETFs: Es fällt in jedem Fall die Abgeltungssteuer an – bei Münzen oder Barren sind mögliche Gewinne nach einem Jahr Haltedauer abgeltungssteuerfrei.

Zertifikate/ETCs – spekulativ mit höherem Risiko

Vielfach bieten Banken gehebelte Zertifikate auf den Silberpreis an. Diese eignen sich grundsätzlich nur für spekulativere Anlegertypen mit hoher Risikobereitschaft. Auch so genannte Exchange Traded Commodities (ETCs) auf den Silberpreis werden zuhauf angeboten. Anleger sollten hier jedoch das Emittentenrisiko beachten, denn die Ansprüche der Gläubiger aus den Schuldverschreibungen sind grundsätzlich nicht besichert. Ein entscheidender Nachteil im Vergleich zu Indexfonds (ETFs) – diese zählen zum Sondervermögen des Emittenten und sind somit im Insolvenzfall geschützt.

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Silberminen – direkt per Aktie investieren

Anleger können natürlich auch direkt in Silber-Minenbetreiber investieren, in dem sie Aktien solcher Unternehmen kaufen. Bisweilen ist dies aber durchaus riskant, denn Privatanleger können insbesondere bei den zahlreichen kleinen Startups nur schwer einzuschätzen, ob die einzelne Mine tatsächlich gewinnbringend bewirtschaftet wird oder künftig werden kann. Aktienkurse der großen Minenkonzerne bieten hier mehr Sicherheit und sind zudem – aufgrund des breiteren Portfolios von Rohstoffen – nur bedingt von aktuellen Preisänderungen beim Silber betroffen.

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Realzinsen im Minus – jetzt müssen wir neu sparen!

Die Negativzinsen treffen insbesondere deutsche Sparer mitten ins Mark. Meist viel Geld auf dem Konto aber kaum Rendite. Im Gegenteil: Oft droht die kalte Enteignung – und Sparern, die dieser entgehen wollen, haben faktisch nur eine Wahl.

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Wer aktuell die Kapitalmarktzinsen in Deutschland verfolgt, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Als würde es ihnen Spaß bereiten, fallen die Zinsen stetig weiter in die Tiefe. Im August verzeichnete die wichtige zehnjährige Bundesanleihe ein Rekordminus von 0,7 Prozent. Rendite, wo bist du?

Mehr noch: deutsche Anleihen über sämtliche Laufzeiten hinweg werfen mittlerweile nur noch negative „Rendite“ ab. Deutschland gehört damit zum erlesenen Club der Staaten, in dem man mit Schuldenmachen Geld verdienen kann. Da freut sich Vater Staat und nutzt natürlich die Gunst der Stunde – unlängst stockte der Bund die zehnjährige Anleihe um drei Milliarden Euro auf. Nie war es billiger!

Sparbuchzinsen – die kannst Du glatt vergessen

Leidtragende des ganzen Schauspiels sind die deutschen Sparer: Im internationalen Vergleich werden sie von der finanziellen Repression besonders rasiert. Selbst nicht ganz unschuldig, schließlich parken der deutsche Michel – und die Michelin – ihr Geld vornehmlich in sicheren Anlagen – ohne jegliche Chance auf Gewinn.

Das Paradoxon dabei: Sparbücher sind hier weiterhin die Renner. Wer sein Geld auf dem Sparbuch parkt, bekommt maximal mickrige 0,01 Prozent Zinsen. Selbst Festgeld für zwölf Monate mit deutscher Einlagensicherung bringt inzwischen maximal 0,75 Prozent. Tagesgeldsparern geht es da – abgesehen von verlockenden Neukundenangeboten und zeitlich begrenzt – kaum besser

Inflation – schon gehört, aber gleich vergessen

Das alles scheint deutsche Sparer nicht zu stören. Gemäß dem Motto „Besser ein paar Zehntel als gar nichts“ wird in Sichteinlagen weiter munter angelegt. Dass Sparer dabei einem gewaltigen Irrtum unterliegen, das scheint offenbar nicht zu stören. Was in den Schaufenstern und Internetportalen angepriesen wird, sind lediglich nominale Renditen der Geldanlage. Die heimliche Entwertung – sprich die Inflation – findet keinerlei Erwähnung. Dabei ist beim Sparen stets die reale Rendite entscheidend. Und diese ist bei den allermeisten Angeboten – egal ob Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld – negativ. Sparer verlieren also real Geld, obwohl sie es anlegen.

Hilft alles nichts: Das Sparverhalten der Deutschen scheint einer ganz besonderen Logik zu folgen. Bringt die Geldanlage keine Rendite ein, stecken wir einfach noch mehr Geld hinein! Allein im ersten Quartal 2019 stiegen die Bestände an Bargeld und kurzfristigen Spareinlagen um weitere 39 Milliarden Euro. Fast 2,5 Billionen Euro schlummern derzeit auf risikoarmen Anlagekonten – Glückwunsch.

Achtung Sparer – Draghi kommt im September

Spannend könnte die kommende EZB-Sitzung unter Leitung von noch-EZB-Chef Mario Draghi werden. Landet der smarte Römer hier gar seinen letzten großen Coup? Trotz stabilem Euro schlummern die Zinsen seit Jahren auf historisch niedrigem Niveau. Momentan liegt der Leitzins im Euroraum bei null Prozent. Der Strafzins, den Banken zahlen müssen, die überschüssige Liquidität bei der EZB parken, liegt bei minus 0,4 Prozent. Dies könnte sich bald ändern: Experten erwarten, dass die EZB auf ihrer nächsten Ratssitzung am 12. September ihre Geldpolitik weiter lockern wird – und so das Zinsniveau vermutlich abermals drücken.

Einziger Ausweg – umdenken und höheres Risiko eingehen

Um diesem Dilemma zu entkommen, bleibt uns Sparern im Grunde nur eine Alternative: Wir müssen mehr wagen und höhere Risiken eingehen – und etwa in Sachwerte wie Immobilien oder Aktien investieren. Das Gute daran: Es lohnt sich, wie ein Blick auf die Immobilienpreise und Indices der vergangenen Jahre zeigt. Denn fallende Zinsen sind bekanntlich der Haupttreiber für steigende Vermögenspreise. Besser und cleverer anlegen lautet also die Devise. Gerade jüngere Sparer werden sich endgültig vom Gedanken des risikolosen Vermögensaufbaus verabschieden müssen – Aktien, Fonds, ETF-Sparpläne und natürlich die eigene Immobile werden die Mittel der Wahl in Zukunft sein.

Es höchste Zeit, dass die Deutschen ihr Sparverhalten überdenken. Und hierbei könnten die derzeit viel diskutierten Strafzinsen für Kleinsparer sogar ein wichtiger Gedankenanstoß sein: Endlich den Unterschied zwischen realen und nominalen Zinsen erkennen, und sich von wertvernichtenden Anlageformen verabschieden – auch wenn damit ein ungewisser Ausgang verbunden ist.

Negativzinsen – das gab es doch schon einmal!?
Negative Realzinsen sind beileibe keine Erfindung der letzten Jahre. In der Geschichte hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen die Sparer in Deutschland real enteignet wurden. Die Realzinsen waren auch früher häufig negativ – und nur in wenigen Jahren sogar spürbar positiv. Der Grund: Zwar lagen in vergangenen Jahren die Zinsen teils deutlich höher, doch auch die Inflationsrate lag meist auf einem spürbar höheren Niveau. Früher war eben doch nicht alles besser…

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Bitcoin – einst hoch gestiegen und dann tief gefallen. Die bekannte Kryptowährung ist wieder in aller Munde – Anleger können diese auf Börsen und digitalen Marktplätzen oder einfach direkt über das Smartphone kaufen und verkaufen. Doch was ist zu beachten, wenn man in die verlockende Krypto-Welt eintauchen möchte?

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Sie war die allererste digitale Währung und eine Art Initialschuss für den gesamten Krypto-Kosmos. Für die wohl berühmteste Kryptowährung gibt es heute unterschiedlichste Investitionsmöglichkeiten. So mancher Experte wünscht sich sogar, dass Bitcoin zum Zahlungsmittel der Zukunft wird. Das Investieren in Bitcoin sollte allerdings – wie auch die Investition in andere Kryptowährungen – genau bedacht und ausreichend überlegt sein. Denn: Digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. haben eine hohe Volatilität. Kein Investment für sicherheitsbewusste Anleger also – hier liegen Risiko und Gewinnchance nah beieinander.

Wie kann ich in Bitcoin investieren?

Die Investition in Bitcoin ist für viele der erste Kontakt zur Krypto-Welt. Hier entdecken Anfänger den Kauf und Verkauf mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Anleger lernen dadurch auch die hohe Volatilität des Marktes kennen. Die Höhe der Investition ist frei wählbar. Einfache App bieten für Anfänger oft ein Demo-Konto mit Spielgeld an, mit welchem Anleger zunächst das Handeln mit Kryptowährungen erlernen können. Danach kann der User innerhalb weniger Minuten ganz einfach in den Echtgeld-Modus wechseln um Bitcoin zu kaufen und zu verkaufen.

Mögliche Investition – direkt und spekulativ

Direkt investieren: Möchte ein Anleger direkt an der Wertentwicklung des Bitcoins partizipieren und in Kryptowährung investieren, hat er verschiedene Möglichkeiten zum Kauf und damit einem Investment in Bitcoin an einem spezifischen Handelsplatz.

Die Möglichkeiten hierbei sind: Krypto-Börse, Bitcoin-Marktplatz bzw. Handelsplatz oder eine Krypto-App. Eine einfache und zuverlässige Lösung ist hierbei die finanzen.net App mit einem BISON-Account zu verknüpfen. Der Anleger kauft direkt Bitcoin und auch andere Kryptowährungen wie Ethereum, Litecoin und Ripple (XRP). BISON ist besonders smart zu nutzen und nimmt dem Anleger die komplizierten Prozesse ab, die es sonst bei Krypto-Börsen und Bitcoin-Marktplätzen oftmals gibt.

Das Investment in Bitcoin erfordert in der Regel die Nutzung eines komplizierten Wallets. In einem Wallet bewahren Nutzer, also Investoren, die jeweiligen Schlüssel der Kryptowährung auf. Die finanzen.net App mit BISON-Account bietet dem Nutzer den einfachen Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin auch ohne ein Wallet an. Die Kryptowährungen werden für den Kunden verwahrt und das Handeln von Bitcoin wird dann bequem und smart in der App durchgeführt.

Auf Kurse spekulieren: Möchte ein Anleger lediglich an der Wertentwicklung von Bitcoin teilnehmen oder an den Kursen partizipieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten, also unterschiedliche Investitionsarten. Dabei besitzen Investoren die Kryptowährung Bitcoin aber nicht physisch, sondern spekulieren lediglich auf den Bitcoin-Kurs. Der Anleger investiert bzw. kauft die Kryptowährung nicht direkt, handelt daher mit einem komplizierten Finanzprodukt. Möglichkeiten um auf die Kurse von Bitcoin zu spekulieren sind CFD-Handel und der Margin-Handel. Dagegen kauft der Anleger mit Hilfe von Apps und des BISON-Accounts einfach – und zuverlässig – direkt die „richtige“ Kryptowährung.

Wo kann ich in Bitcoin investieren?

Für die erste Kryptowährung am Markt existiert eine Vielzahl an Anbietern, welche die Investition in Bitcoin ermöglichen. Neben Börsen für Kryptowährungen gibt es auch spezielle Handelsplätze für den Kauf und Verkauf von Bitcoin. Besonders einfach gelingt der Einstieg im gewohnten Umfeld einer Finanz-App im bekannten Online-Account, welcher auch den Kauf und Verkauf von Bitcoin ermöglicht. Dies schafft vor allem auch für Neueinsteiger eine geeignete Plattform, um in die digitale Währung hineinzufühlen und zu investieren.

Wann sollte ich in Bitcoin investieren und wann eher nicht?

Einen genauen Zeitpunkt für eine erfolgreiche Investition ist seriös nicht vorherzusagen. Denn die Kursschwankungen, also die Volatilität, sind relativ hoch. Ein Investment in Bitcoin ist daher grundsätzlich mit einem Risiko, aufgrund der Kursentwicklung, verbunden. Ursachen der hohen Volatilität sind unter anderem das Mining, also die andauernde Herstellung von neuen Coins, der weltweite Kauf und Verkauf der digitalen Währungen, die Unsicherheit über mögliche zukünftige Anwendungsmöglichkeiten und – unbedingt zu beachten – die Investitionen von institutionellen Investoren.

Das Phänomen Bitcoin und seine Anfänge
Das Zahlungssystem wurde von dem unter Pseudonym auftretenden Satoshi Nakamoto, nach eigenen Angaben in 2007, erfunden, der es im November 2008 in einem Dokument beschrieb und im Januar 2009 eine Open-Source-Referenzsoftware dazu veröffentlichte. Das Bitcoin-Netzwerk basiert auf einer von den Teilnehmern gemeinsam verwalteten dezentralen Datenbank, der Blockchain, in der alle Transaktionen verzeichnet sind. Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass gültige Transaktionen nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen und Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden können.

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Die Zinsen sind im Keller, Anleihemärkte stehen Kopf. Investoren kaufen Anleihen, obwohl sie dafür negative Renditen erhalten – und das selbst bei langen Laufzeiten. Seit kurzem gibt es in Deutschland erstmals eine 30-jährige Anleihe mit einem Kupon von null Prozent. Angst vor neuen Negativzins-Rekorden? Wer im aktuellen Umfeld von Negativzinsen gewinnt und verliert.

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Sparer mit Inflationssorgen

Die Negativzinsen der Bundesanleihen drücken auch den Zins auf Spareinlagen. Für eine Festgeldanlage von 10.000 Euro über zehn Jahre bekommen Anleger etwa nur noch Zinsen zwischen 0,1 und 1,25 Prozent (FMH-Finanzberatung). Damit bleiben dem gewöhnlichen Sparer im Fixzinsbereich kaum mehr Möglichkeiten sein Geld gewinnbringend anzulegen. Die aktuelle nach Inflation frisst den Sparertrag.

Lebensversicherer und ihre Kunden ohne Rendite

Die seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase und die jetzt drohende Negativzinsphase führt auch bei den Lebensversicherungen zu einem weiteren ungebremst Renditeschwund. Immer mehr Lebensversicherer in Deutschland haben Probleme, ihre garantierten Renditen für Sparer einzuhalten. Und selbst wenn der Anteil von neuen Policen ohne Garantiezins rasant steigt, müssen die Versicherer nach wie vor die hohen Lasten aus Altverträgen schultern. Einseitige Kündigungsdrohungen zeigen bislang wenig Erfolg.

Pensionskassen mit Leistungsschwund

Auch viele Pensionskassen haben massig alte Verträge mit hohen Garantiezinsen im Portfolio. Der Zwang schlecht verzinste Anleihen zu kaufen, steigt hier stetig. Leidtragende sind die Bezieher von Betriebsrenten. Ihnen entgehen höhere Renditen, wie sie beispielsweise etwa Aktienmarkt zu erwirtschaften waren und sind. Im schlimmsten Fall drohen künftig sogar Leistungskürzungen beim einstigen Erfolgsmodell Betriebsrente.

Unternehmen in der Rentenfalle

Leidtragende negativer Zinsen sind aber auch die Unternehmen selbst, die Betriebsrenten zahlen. Die 30 Dax-Konzerne mussten 2018 Verluste von fast 4,5 Milliarden Euro bei ihren Pensionsvermögen hinnehmen. Die Rendite war mit minus 1,7 Prozent negativ. Für ihre Pensionsverpflichtungen müssen die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft somit immer höhere Kapitalsummen beiseitelegen. Die unangenehme Folge: Hohe Rückstellungen zehren am Gewinn und schmälern die Investitionskraft – eher düstere Aussichten für die Zukunft.‘

Gleichzeitig aber gilt: Für Unternehmen können niedrige Zinsen ein Anreiz sein, mehr Kredite aufzunehmen und ihre Investitionen zu steigern. Zugleich ist die Nachfrage nach Unternehmensbonds hoch – denn Anleger sind auf der Suche nach Papieren mit positiver Rendite. Unternehmen werden diese Situation wohl nutzen und künftig verstärkt Anleihen am Markt emittieren.

Banken auf Ertragssuche

Die anhaltend niedrigen Zinsen sorgen seit längerem dafür, dass auch die Erträge der Banken immer geringer ausfallen. Durchaus brisant: Denn der Zinsüberschuss, also die Differenz von Zinsertrag und Zinsaufwendungen, macht – noch immer – einen Großteil der realen Bankerträge aus. Negativzinsen und Zusatzgebühren auf Konten kommen gerade bei deutschen Kunden bekanntlich nicht gut an. Für Banken wird dies zusehends zum Ertragsdilemma und erfordert langfristig neue Strategien jenseits von puren Sparmaßnahmen.

Achtung Rezessions-Gefahr
Laut aktueller Umfrage des Münchner Ifo-Instituts fiel der Geschäftsklima-Index im August auf den niedrigsten Wert seit November 2012. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft ist damit so schlecht wie seit fast sieben Jahren nicht. So langsam muss sich auch Deutschland auf eine Rezession einstellen.

Aktionäre weiterhin in Feierlaune

Zu den Gewinnern der Niedrigzinsen und sogar möglicher Negativzinsen zählen die Aktionäre. Bester Beweis hierfür ist der anhaltende Boom an den Aktienmärkten seit der Finanzkrise 2008. Anleger und ambitionierte Sparer, die hier frühzeitig dabei waren, konnten in den vergangenen Jahren hohe Kursgewinne einfahren. Der Index DAX beispielsweise konnte binnen zehn Jahren rund 140 Prozent hinzugewinnen – bei überschaubaren Risiken. Ein Investment von 100.000 Euro im Depot ist somit heute durchschnittlich 240.000 Euro wert. In anderen Indices sind die Renditen teils noch deutlich höher.

Immobilienbesitzer bleiben gelassen

Von der Anleger-Flucht in riskante Anlagen profitieren seit Jahren auch die Immobilienpreise und somit die Immobilienbesitzer. Wer eine Immobilie kaufen will, muss zwar seit Jahren mit rasant steigenden Preisen kämpfen. Dafür sind Immobilienfinanzierung günstig wie nie: Durchschnittlich kosten Baufinanzierungen über zehn Jahre aktuell weniger als ein Prozent Zinsen (FMH Hypotheken-Index). Und trotz einem wahren Run auf Baugeld bleibt eine Überhitzung am Markt bislang aus.

Vater Staat mit breitem Grinsen

Und der deutsche Staat? Er ist wohl der größte Gewinner beim Phänomen Negativzinsen. Denn so paradox dies klingt: Eine negative Bund-Rendite bedeutet ja nichts anderes, als dass der Staat Geld fürs Schuldenmachen bezahlt bekommt und sich somit hohe Zinskosten spart. Indirekt profitiert zwar auch der deutsche Steuerzahler davon. Ob die niedrigen respektive negativen Zinsen Anreiz fürs dringend notwendige Sparen im Bundeshaushalt sein werden, bleibt abzuwarten.

Negative Zinsen als neue Herausforderung
Negativzinsen wurden und werden vielfach einfach ignoriert. Lange Zeit galt das Konzept negativer Zinsen insbesondere bei US-Ökonomen als absonderlich. In vielen Volkswirtschaftsseminaren bis in die 1970er Jahre waren sie nicht einmal eine Erwähnung wert. Erstmals trat das Phänomen Negativzins in der Schweiz in Erscheinung – als Ende Juni 1972 eine „Kommission Negativzins“ von zwei Prozent je Quartal auf die seitdem zugeflossenen Bankguthaben bei Schweizer Banken gemäß Verordnung über die Bewilligungspflicht für die Aufnahme von Geldern im Ausland vom 5. Juli 1972 eingeführt wurde. Der Negativzins sollte den Zufluss von Hot money in die Schweiz verhindern. Die Verordnung bestand mit kurzen Unterbrechungen bis November 1979. Und heute? Sparer, Banken und Investoren werden das Phänomen Negativzinsen mit Argusaugen verfolgen.

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Die Angst vor einer Rezession geht um und schickt die Börsen auf Talfahrt. Schlimm? Nein! So verhalten sich Investoren und das sollten Privatanleger fürs Depot jetzt wissen.

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Der August könnte sich als schlechtester Börsenmonat im laufenden Jahr entpuppen. Sowohl die großen US-Indizes als auch der DAX gingen deutlich in die Knie – da helfen auch der ein oder andere Erholungstag zwischendurch wenig.

Viele Störfeuer – nichts für schwache Anlegernerven

Sowohl Investoren als auch private Anleger beunruhigt dies zusehends. Kein Wunder, schließlich hatten und haben sie derzeit einiges zu ertragen: Das permanente Hin und Her im Handelsstreit zwischen den USA und China macht hellhörig, die Regierungskrise in Italien sowie das Brexit-Chaos nervt zusehends. Hinzu kommen Proteste in Hongkong, schlechte Konjunkturindikatoren und sinkende Unternehmensgewinne. Und die Zinskurve in den USA – auch diese erfüllt so manchen Anleger mit Sorge.

Dank Trump – Zinsen in den USA auf dem Prüfstand

Über dem Teich ist die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erstmals seit 2007 unter denen zweijähriger Anleihen gefallen. Die Vergangenheit lehrt: Inverse Zinskurven sind nicht selten ein Vorbote drohender Rezession. Anleger rechnen hier langfristig mit noch geringerem Wachstum und infolge mit noch tieferen Zinsen.

Hohe Börsenstände sorgen für Entspannung – noch

Der derzeitige Einbruch an den Börsen kommt also von einem hohen Niveau. Auch wenn es schon im Mai deutliche Rückschläge gab, die Aktienmärkte haben sich bis Ende Juli fulminant entwickelt – noch Ende Juli markierten die US-Börsen neue Rekordhochs. Das beruhigt Anleger bisweilen.

Dennoch trauen viele Investoren dieser Rally nicht. Aus gutem Grund: Denn die Börsen sind in der Vergangenheit der wirtschaftlichen Entwicklung zu weit vorausgelaufen – vielen dämmert dies zumindest im Hinterkopf. Viele zuvor ausgeblendete Risikofaktoren kehren nun schlagartig ins Bewusstsein der Investoren und die Märkte befinden sich seit einiger Zeit quasi in einem wichtigen Verdauungsprozess – eingepreist nennt sich dies im Börsenjargon.

Trotz Niedrigzinsen – was tun in unsicheren Zeiten?

Fakt ist: Trotz Niedrigzinsumfeld und Mangel an besseren Anlagemöglichkeiten verlieren Aktien zunehmend an Attraktivität. Dies könnte so lange der Fall sein, wie die monatlich prognostizierten Wirtschaftsdaten nicht wieder ins Positive drehen. Gerade in den USA könnten Aktientitel weiter nachgeben – hier waren die Gewinnprognosen der Finanzfirmen besonders euphorisch.

Was also tun in turbulenter Zeit? Professionelle Asset-Manager haben die Risiken in ihren Portfolios längst gesenkt. Sie meiden Aktien aus konjunkturabhängigen Sektoren wie Auto oder Maschinenbau und setzen auf weniger exportabhängige Konsumgüter- und Pharmafirmen. Auch sichere Häfen stehen wieder höher im Kurs, beispielsweise europäische und US-Staatsanleihen und Firmenbonds. Sie funktionieren wieder als Absicherung gegen Aktienrisiken trotz Negativrenditen.

Panik als schlechter Ratgeber – keine Alternativen in Zeiten niedriger Zinsen

In Panik müssen allerdings private Anleger nicht verfallen. Schließlich ist in den aktuell tieferen Kursen durchaus bereits viel Risiko abgefedert worden. Zwar wäre auch in Deutschland eine Rezession keine Überraschung, drastische Einbrüche der Wirtschaft sind jedoch nicht zu befürchten.

Aktienquote reduzieren, freies Vermögen liquide halten und die Entwicklung der Märkte gelassen abwarten. In einer Zeit quasi ohne Zinsen gibt es auch für ambitionierte Privatsparer keine wirkliche Alternative zu Aktien oder Fonds

Die Maxime lautet Differenzierung in sichere Aktien für unsichere Zeiten umsteigen: Etwa Titel, die von niedrigen Zinsen profitierten. Oder in konjunktursensible Werte, deren Kurs bereits stark gebeutelt wurde und eine Einstiegsgelegenheit auf niedrigem Niveau bieten. Als Krisenwährung im Portfolio gelten zudem Gold und nachrangige Firmenanleihen.

 

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Deutsche Bausparkassen und das liebe Geld

„Auf diese Steine können Sie bauen“ – „Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause“ – „Am 31.12. ist Wüstenrot-Tag“. Kommt Ihnen bekannt vor, aber lange nicht mehr gehört? Kein Wunder!

money-2696219_960_720In Deutschland wird so viel gebaut, wie seit 25 Jahren nichtt mehr. Doch die Musterbranche, die jahrzehntelang für den Traum von den eigenen vier Wänden stand, profitiert kaum vom Boom. Ganz im Gegenteil: Die Bausparkassen ächzen unter den niedrigen Zinsen. Bei manchen Anbietern sind die operativen Zahlen inzwischen tiefrot – etwa bei der großen BHW oder auch bei kleineren Anbietern wie der Aachener Bausparkasse.

Jetzt geht es nun ans Eingemachte

Und das heißt konkret: an ein Vehikel, das sich „Fonds zur bauspartechnischen Absicherung“ (kurz: FtbA) nennt. Es ist eine Art Sicherheitspolster für schlechte Zeiten. Ein Blick auf die Zahlen ist erschreckend: Ende 2014 weist der FtbA noch über 2,2 Milliarden Euro aus. Ende 2016, das zeigt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen, waren es nur noch 1,3 Milliarden Euro.

Zu einzelnen Anbietern äußert sich das Finanzministerium zwar nicht. Allerdings lassen sich die Zahlen aus den Geschäftsberichten herauslesen, die in den vergangenen Wochen nach und nach im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden. Allein Schwäbisch-Hall hat demnach vergangenes Jahr 350 Millionen Euro aus dem FtbA entnommen. Bei Wüstenrot waren es 82 Millionen Euro, bei der BHW 68 Millionen Euro. Der Fonds, so scheint es, wird momentan regelrecht geplündert. Doch was hat das zu bedeuten?

Notfallfonds der Bausparkassen – in drei Jahren nahezu halbiert

Der Fonds zur bauspartechnischen Absicherung stammt aus den frühen 90ern, also aus einer Zeit, als im Fernsehen tatsächlich noch die „Auf diese Steine“-Spots liefen. Um die Gründung des Fonds zu verstehen, muss man sich die Tücken des klassischen Bausparmodells vergegenwärtigen. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die sich noch in der Ansparphase befinden – und auf der anderen jene, die ihren Kredit abrufen wollen. Wenn die zweite Gruppe zu stark wächst, werden irgendwann die Mittel knapp. Genau für solche Phasen hat man damals den Fonds gebildet. Quasi als eine Art Puffer.

Hätten wir doch die Sorgen von einst

Denn aus Sicht der Bausparkassen rufen nicht etwa zu viele Menschen ihre Kredite ab – sondern zu wenige. Bei Banken und Sparkassen gibt es langfristige Hypothekenkredite inzwischen für zwei Prozent und weniger. Wer braucht da noch die klassische Bausparkasse? Es ist sogar so, dass viele Bausparer einfach weitersparen. Kein Wunder: Die Altverträge werden immer noch üppig verzinst. Entsprechend sitzen viele Kunden sie einfach aus. Das ist auch der Grund, warum etliche Anbieter vor zwei, drei Jahren angefangen hatten, bestimmte Verträge einfach zu kündigen. Der Bundesgerichtshof hat diese umstrittene Praxis im Februar zum Entsetzen von Verbraucherschützern für grundsätzlich rechtens erklärt.

Neues Bausparkassengesetz seit 2015

Der Fonds zur bauspartechnischen Absicherung sollte jetzt nicht mehr nur die Zuteilung reifer Bausparverträge garantieren, sondern auch zur „Sicherung kollektiv bedingter Erträge“ herhalten. Was genau mit dieser Formulierung gemeint ist? Schwer zu sagen. Offensichtlich ist aber, was viele Bausparkassen aus dieser Formulierung machen: Sie sind augenscheinlich gewillt, den über viele Jahre hinweg gebildeten Puffer schnellstmöglich abzuschmelzen, um mit dem Geld das Eigenkapital zu stärken und zum Teil offenbar auch die Ertragszahlen aufzuhübschen. So wurde zum Beispiel bei der BHW aus den 2016 aufgelösten 68,5 Millionen Euro gleich mal ein „sonstiger betrieblicher Ertrag“. Das sei handelsrechtlich geboten, sagte ein Sprecher.

Früher war Bausparen ein Volkssport. Die niedrigen Bauzinsen haben das vverändert. Nun beginnen Deutschlands Bausparkassen, einen milliardenschweren Notfonds zu plündern.

Die Gelder aus dem Fonds zur bauspartechnischen Absicherung stehen eigentlich den Bausparern zu. Stattdessen führt das neue Gesetzt nun dazu, diese Mittel großzügig zu den Eigentümern umzuverteilen und zur Gewinnmaximierung zu nutzen. Der Verband der Privaten Bausparkassen sieht das naturgemäß anders. Er sagt, die Fondsmittel stünden den Bausparern nur insofern zu, als sie dem Schutz der Bauspargemeinschaft als Ganzes dienen. Seit der Novellierung des Bauspargesetzes könne das Geld darum auch zur Risikoabwehr in einer Niedrigzinsphase eingesetzt werden.

Fondsmittel stützen Kapitalbasis

Als Notfallmaßnahme sogar gerechtfertigt, wenn die Eigentümer vorher auch einen entsprechenden Beitrag leisten würden. Es gibt aber auch Fälle, bei denen man nicht unbedingt vermuten würde, dass es allein um eine Risikoabwehr geht. Schwäbisch Hall zum Beispiel hat vergangenes Jahr mit 60 Millionen Euro aus dem FbtA die Ertragslage aufgebessert – und schüttet gleichzeitig 18 Millionen Euro an ihren Mutterkonzern aus, die genossenschaftliche DZ-Bank. Ein direkter Zusammenhang zwischen den Bilanzpositionen wird allerding bestritten. Die Vermutung, dass Mittel aus dem Fonds zur bauspartechnischen Absicherung entnommen würden, um eine Ausschüttung vorzunehmen, sei eben falsch. Ein ähnliches Muster wie bei Schwäbisch Hall zeigt sich bei der LBS Südwest und bei der Deutschen Bank Bauspar.

Etwas anders ist der Fall bei der Wüstenrot gelagert. Die begründet ihren 82 Millionen Euro tiefen Griff in den Notfonds laut Geschäftsbericht unter anderem damit, den weiteren Wachstumspfad sichern zu wollen. Die Stärkung des Eigenkapitals ermögliche das Wachstum in der Baufinanzierung und stabilisiert somit die Bausparkassen im Sinne des Gesetzes.

Letztlich geht es doch um den Schutz der Kunden! Oder der doch um die Stärkung der Anbieter eines Produkts, das seine besten Jahre längst hinter sich haben? Gut möglich, dass bei diesem Tempo der Sicherungsfonds in nicht all zu ferner Zeit leer ist …

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Sommerkredit ohne Schufa?

Bis zu 7.500 Euro ohne Schufa-Abfrage und zur freien Verfügung, das verspricht derzeit MAXDA in ihrer Kredit-Werbung.

Sommerurlaub per Kredit?

Mal wieder raus aus dem Alltag zu kommen, Erholung und Entspannung finden – wer will das nicht? MAXDA ermöglicht offenbar diesen wohlverdienten Wunsch-Urlaub — mit einem „All-Inclusive-Kredit“.

Den Spezialkrediten ohne Schufa-Auskunft gibt’s hier ab 500 Euro frei Haus – egal, ob für den ruhigen Strandurlaub, die exotische Fernreise oder den kurzen Städte-Trip.

Und die Konditionen? MAXDA schweigt dazu im Antragsformular auf ihrer Website. Ratenkredite werden – so heißt es hier –  für Darlehensbeträge von 1.500 bis 250.000 Euro vergeben. Ratenkredit ohne Schufa seinen nur bis 7.500 Euro möglich.  Die effektiven Jahreszinsen liegen in der Range von 3,99 % bis 15,95 %. Bei Vertragslaufzeiten von 12 bis 360 Monaten. Erstaunlich!

 

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Kredit mit Negativzins – Smava will weniger Geld zurück

Aufgemerkt: 1000 Euro leihen und nur 994 Euro zurückzahlen. Die Onlinekreditplattform Smava aus Berlin verschenkt Geld an ihre Kunden – wie geht das?

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Konkret geht es um einen Verbraucherkredit in Höhe von 1000 Euro mit einem effektiven Jahreszins von minus 0,4 Prozent bei einer Laufzeit über 36 Monaten. Kunden müssen am Ende nur 994 Euro an Smava zurückzahlen. Nach Angaben des Start-Up gilt dieses Angebot bis Ende August.

„Wir wollen die Deutschen darauf aufmerksam machen, dass die Kreditaufnahme online günstiger ist als bei klassischen Anbietern wie Hausbanken“, sagt Smava-Chef Alexander Artopé zu dieser ungewöhnlichen Aktion. Eine Marketingaktion also, um Neukunden und Kreditinteressierte zu locken?

1000 Euro ohne Zinsen – das gab es schon mal

Im Jahr 2007 gegründet, gehört das Berliner Start-Up Smava mittlerweile zu den größten Onlinekreditmarktplätzen Deutschlands. Sie bietet Verbrauchern die Möglichkeit, den für sie besten Kredit zu finden. Auch Check24 und Finanzcheck bieten solche Services an.

Smava sorgte bereits im November 2015 für Aufsehen, als es einen Null-Prozent-Kredit anbot und damit eine günstige Alternative zu den teuren Dispozinsen der Banken und Sparkassen präsentierte: Kunden konnten sich 1000 Euro leihen, ohne Zinsen dafür bezahlen zu müssen.

6 Euro geschenkt– na und?

Der Gewinn im Gegenwert eine Kaffees im Großstadtrevier beim jetzt angebotenen Negativzins ist eher Nebensache. Laut Smava könne der Onlinekredit innerhalb von nur rund zehn Minuten abgeschlossen werden.

Für Menschen, die sich schnell Geld leihen wollen, um sich beispielsweise eine kleine Reise zu leisten, könnte die Offerte durchaus interessant sein – immerhin ist sie günstiger, als der Dispo auf dem Girokonto.