Bankkonto - welches brauche ich wirklich?

Ein Bankkonto braucht jeder von uns – früher oder später. Als wichtigstes Bankkonto gilt ist das Girokonto. Wer sparen möchte oder Geld anlegen will, kann zusätzlich ein Tagesgeldkonto, Festgeldkonto oder Depotkonto eröffnen.

Girokonto – Klassiker unter den Bankkonten

Das Girokonto ist meist das erste Konto, das wir als Bankkunden eröffnen. In der Regel genau dann, sobald wir am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen wollen – etwa wenn wir volljährig werden oder wenn die erste Gehaltszahlung winkt. Aber auch Schüler, Studenten und Jugendliche allgemein können ein eigenes Girokonto eröffnen. Allerdings handelst es sich dabei meist um reines Guthabenkonto, das nicht überzogen werden kann. Das Mindestalter zur Kontoeröffnung legt die jeweilige Bank fest. Oft liegt es bei 12 oder 14 Jahren. Zudem können Eltern für ihre Kinder schon von Geburt an ein eigenes Bankkonto einrichten, das diese dann später selbst weiterführen.


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Auf einem Girokonto können Verbraucher Geld aus Gehalt, Rente oder staatliche Leistungen aufbewahren, abheben, überweisen und damit bargeldlos bezahlen. Das Girokonto als Bankkonto  kennt einige Unterformen – hier bieten Banken meist folgende Modelle an:

♦ Basiskonto – Bankkonto für jeden ohne Schufa

Ein Basiskonto – oft auch Guthabenkonto genannt – können Inhaber nicht überziehen. Sie erhalten also keinen Disporahmen. Daher eignet es sich daher beispielsweise auch für Personen mit einem negativen Schufa-Eintrag, denen Banken die Eröffnung eines herkömmlichen Girokontos mit Dispokredit nicht erlauben würden. Auf das Basiskonto besteht in Deutschland seit vielen Jahren ein Rechtsanspruch, sodass jeder Mensch ein solches Konto bei Banken eröffnen kann.

♦ Gehaltskonto – kostenlos und flexibel

Das kostenlose Gehaltskonto ist im Grunde eine Unterform des Girokontos. Früher war es mitunter noch an ein Mindesteinkommen gekoppelt. Heute richtet es sich an alle Verbraucher, die über ein regelmäßiges monatliches Einkommen verfügen. Auch Selbstständige gehören zu dieser Zielgruppe. Gehaltskonten sind oft noch gebührenfrei – zumindest bei Direktbanken.

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♦ Gemeinschaftskonto – Bankkonto für beide

Eheleute und zusammenlebende Paare können auch ein Gemeinschaftskonto eröffnen, über das sie beide uneingeschränkt verfügen. Vorteil: Man hat deutlich weniger Aufwand bei größeren gemeinsamen Anschaffungen und Einzahlungen. Beim Gemeinschaftskonto haften beide Kontoinhaber allerdings auch gegenseitig für mögliche Schulden und negative Salden. Meistens behalten beide Partner neben dem Gemeinschaftskonto jeweils ihr eigenes Bankkonto für individuelle Ausgaben und Einnahmen.

Tagesgeldkonto- keine Bindung mit oft gute Zinsen

Neben dem Girokonto gibt es aber auch weitere Konten. Beispielsweise für die Geldanlage mit jeweils unterschiedlichen Konditionen, Haltefristen und Risiken. Wer sparen und dennoch jederzeit Zugriff auf sein Geld haben möchte, ist mit einem Tagesgeldkonto besten bedient. Es hat keine Mindestlaufzeit und keine festgelegte Kündigungsfrist. Die Zinsen sind meist höher als bei einem Sparbuch, mintunter aber geringen als meim Termin- oder Festgeldkonto. Das Geld bzw. Guthaben kann hier jederzeit auf ein sogenanntes Referenzkonto – in der Regel ist dies das Girokonto bei der Hausbank – transferiert werden. Tagesgeldkonten dienen vor allem der finanziellen Rücklage ohne Risiko. Es Wird sowohl von privaten Kleinanlegern als auch Selbstständigen oder Unternehmen genutzt.

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Festgeldkonto – fixe Zinsen zum planen

Wer sicher und planbar sparen möchte, der greift zum Festgeldkonto. Beim Festgeldkonto erhalten Bankkunden am Ende der vereinbarten Laufzeit eine vorher festgelegte, garantierte Rendite als Zins. Auch hier geht msan also keinerlei Risiko ein. Während der Laufzeit können Sparer allerdings zumeist nicht über ihr Geld verfügen. Dafür sind die Zinsen beim Festgeldkonto höher als beim klassischen Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto. Wer die längere Laufzeit scheut, der greift zum Tagesgeld.

Depotkonto – Basis für den Handel mit Wertpapieren

Mit Wertpapieren wie Aktien, Fondsanteilen oder Zertifikaten können Anleger ihr Vermögen an der Börse vermehren. Dafür benötigt man allerdings  ein Depotkonto, auf dem die Bank die Papiere verwahrt. Für dieses Konto fällt eine jährliche Verwaltungsgebühr an – viele Depokonten bei Online-Brokern sind allerdings heute völlig kostenfrei. Auch die Gebühren für Transaktionen im Handel sollte man beachten. Bevor also ein Depotkonto eröffnet wird, sollte man die verschiedenen Angebote genau vergleichen.

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Kostenloses Bankkonto finden – checken und vergleichen

Wer bereits weiß, welche Art Bankkonto er will oder braucht, kann sich zum einen bei der passenden Bank oder Sparkasse umsehen. Bei Filialbanken erhalten Kunden ihren Service vor Ort, zahlen jedoch hierfür oft saftige Kontoführungsgebühren. Günstiger geht das bei Direktbank, die kein eigenes Filialnetzt und weniger Personal haben. Dafür bieten Direktbanken meist ihre Bankkonten kostenlos an – zumindest dann, wenn sich der Kunde per Online-Banking selbst um seine Geschäfte kümmert.

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Ob Filialbank oder Direktbank – ein Vergleich von Bankkonten ist wichtig und führt schnell zum geeigneten Angebot. Hierbei sollte man einige Fragen im Hinterkopf haben:

  • Bietet die jeweilige Bank ein dichtes Netz an Automaten, damit ich als Kontoinhaber in unmittelbaren Umgebung Geld abheben kann?
  • Verlangt die Bank grundsätzlich Gebühren für die Kontoführung undweitere Kontobewegungen?
  • Gibt es neben der Girocard (EC-Karte) noch eine Kreditkarte gratis zum Konto dazu? Und wie viel kostet diese im ersten und den darauffolgenden Jahren?
  • Welchen Kreditrahmen bietet mir die entsprechende Bank an? Und welche Zinsen berechnet sie für den Dispo und weitere Überziehungen?
  • Gibt es für Neukunden Prämien als Startguthaben oder Boni für ihr Girokonto. 50 oder 100 Euro sind hier oft die Regel!

Moderne Vergleichs-Rechner führen in wenigen Schritten zum günstigsten und kostenlosen Bankkonto. Neben den Kontoführungsgebühren sollten im Rechner auch Dispo- und Guthabenzinsen sowie kostenlose EC-Karten oder Kreditkarten aufgeführt sein.


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Bankkonto eröffnen – am besten direkt online

Für die Kontoeröffnung eines Bankkontos benötigen Interessenten in der Regel eine ausreichend hohe Bonität, ein regelmäßiges monatliches Einkommen und einen Wohnsitz oder Arbeitsplatz innerhalb Deutschlands. Ausnahme: Das Basiskonto ist  an keine dieser Voraussetzungen geknüpft und steht jedem zur Verfügung.

Möchte man als Neukunden bei einem Kreditinstitut ein Bankkonto eröffnen, muss man seine Identität in der Bankfiliale, per Postident oder per VideoIdent nachweisen. Noch nicht volljährige Kontoinhaber brauchen zudem die Zustimmung des Erziehungsberechtigten – in der Regel der Eltern.

Direktbanken bieten Identitätsprüfung und Kontoeröffnung heute meist völlig digital an  – das klappt mit wenig Aufwand in kurzen und einfachen Schritten und umfasst den gesamten Prozess der Eröffnung eines Bankkontos.

So einfach kommen Sie zum volldigitalen Bankkonto

  1. Digitaler Kontoblick: Ersetzt den Versand von Kopien von Kontoauszügen per Post.
  2. Dokumenten-Upload: Ersetzt den Versand von benötigten Unterlagen wie Gehaltsnachweisen oder Verbindlichkeiten per Post.
  3. VideoIdent-Verfahren: Ersetzt die Personenidentifikation in einer Bank- oder Postfiliale, also das PostIdent-Verfahren.
  4. Digitale Signatur: Ersetzt die händische Unterschrift und den Postversand des unterschriebenen Kreditvertrags.


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Bankkonto wechseln und kündigen – einfacher als gedacht

Wer sein Bankkonto kündigen möchte und etwa zu einem besseren Angebots bei der Konkurrenz wechseln will , der kann sein bestehendens ebenfalls ganz einfach online auflösen. Ob hier eine Kündigungsfrist vorliegt, liegt meist im Ermessen der Bank. Beim klassischen Girokonto darf diese laut BGB § 675h aber höchstens einen Monat betragen.

Wichtig: Wenn man als Kontoinhaber sein Bankkonto wechselt, müssen alle Daueraufträge, Einzugsermächtigungen und Lastschriftmandate auf das neue Konto umziehen. Zudem sollten alle Zahlungspartner, die Geld aufs jeweilige Konto überweisen oder von diesem Konto aus erhalten, über die neuen Kontodaten informiert werden. In der Regel snd das beispielsweise der Arbeitgeber, der Vermieter, Handyanbieter, Versorger oder Vereine.

Wichtig: Seit 2016 sind Banken verpflichtet, Kunden, die ihr Bankkonto wechseln wollen, dabei zu unterstützen. Die genauen Bedingungen für die Kontowechselhilfe regelt das Zahlungskontengesetz (ZKG). Dieses verpflichtet die neue und die alte Bank, dem Kunden beim Wechsel des Girokontos zu helfen. Im Zuge dieser Kontowechselhilfe werden alle Zahlungspartner über das neue Girokonto informiert. Das Gesetz räumt den Banken dafür 12 Geschäftstage Zeit ein. Direktbanken bietet heute meist automatisch einen kostenlosen Kontowechsel-Service für ihre Kunden an – und das völlig digital.

Ihr schneller Kontowechsel in wenigen Schritten

1: Kontowechselservice beauftragen
2: Regelmäßige Zahlungspartner auswählen
3: Digitale Unterschrift leisten
4: Benachrichtigung der Zahlungspartner anfordern
5: Bestätigung der neuen Bankverbindung abwarten
6: Altes Girokonto schließen

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